Willkommen!

Montessori Pädagogik heißt: Kinder zur Selbständigkeit erziehen.


Ein Montessori Kinderhaus kann man sich so vorstellen:

Ein Haus, eine kleine Welt für Kinder. Die Einrichtung und die Gegenstände im Haus sind auf die Größe und die Kraft der kleinen Menschen ausgerichtet, sodass die Kinder selbständig und selbstverantwortlich den Tag gestalten können.


Die Kinder können sich selbst die Hände waschen, weil die Waschbecken in ihrer Höhe montiert sind, sie können ihr Geschirr selbst spülen, weil alles dafür Notwendige in ihrer Reichweite ist, sie können miteinander die Jause vorbereiten.


Aber es geht nicht ausschließlich darum, die Tätigkeiten des Alltages bewältigen zu lernen, sondern auch darum, den Kindern das zu bieten, wofür sie gerade „sensibel“ sind. Ein sehr junges Kind möchte vielleicht lernen, Aufgaben des Übungen des täglichen Lebens zu bewältigen und lernen, sich ein Glas Wasser einzuschenken, ein entwicklungsälteres sucht z.B. Antwort auf die Frage:: „Welche Buchstaben brauche ich, um meinen Namen zu schreiben?“


Um Kinder auf diese Weise zu begleiten, bedarf es sehr einfühlsamer PädagogenInnen, die Kinder mit allen Sinnen wahrnehmen und so ihre Bedürfnisse erfassen. Denn nur so kann dem Kind, das in der vorbereiteten Umgebung, passende Montessori-Entwicklungsmaterial angeboten werden, sofern es dieses nicht ohnehin von selbst entdeckt.


Es ist nicht ungewöhnlich, dass Kinder des Kinderhauses im Alter von drei bis sechs Jahren schreiben, lesen und rechnen lernen, wenn ihnen danach ist. Nichts ist gezwungen, nichts auferlegt. Kinder helfen einander und arbeiten konzentriert auf ihren Arbeitsteppichen oder auf kleinen Tischen.


Maria Montessori spricht von der Arbeit des Kindes oder vom arbeitenden Kind. Es wird in diesem Sinn nicht mit Spielzeug gespielt, sondern mit pädagogisch entwickeltem Material gearbeitet. Ob sich ein Kind mit Schüsselchen und Löffelchen das Löffeln oder Schütten erarbeitet, oder mit den Rot-Blauen-Stangen erste Erfahrungen mit dem Zählen macht: In jedem Fall wird von Arbeit gesprochen. Das Kind leistet Entwicklungsarbeit.


Hilf mir, es selbst zu tun!

Das ist der Schlüsselsatz dieser Pädagogik.


Wir versuchen Montessori-Pädagogik so in unserem Haus umzusetzen:

Im Erdgeschoss besteht eine Gruppe für die jüngsten Kinder bis zum Alter von etwa dreieinhalb Jahren. In dieser Gruppe geht es sehr viel darum den Alltag möglichst selbständig zu beschreiten.

Zu den Hauptaufgaben gehören hier Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, sich in der Gruppe und im Alltag zurechtzufinden, die Sorge für sich selbst zu erlernen. Dazu gehört die Sauberkeitserziehung, sich die Nase putzen, sich die Schuhe oder eine Jacke selbst anziehen. Dem allen bevor steht eine Beziehung zu den Pädagogen und dann auch zu den Freunden in der Gruppe aufzubauen.


Im ersten Stock ist die Gruppe der Kindergartenkinder zu finden.

Hier wird am Montessori-Material Entwicklungsarbeit geleistet. Das beginnt bei einem Tablett auf dem alles zu finden ist, was man dazu braucht um seinen Frühstücksplatz in Ordnung zu bringen bis hin zum Angebot „Masche binden“ oder Buchstaben zu hören, suchen und schreiben zu lernen.


Ebenfalls im ersten Stock befinden sich die Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder. Die Schulkinder die nach der Schule zu uns ins Haus kommen, werden bei ihrer Hausübung begleitet und in ihrer Freizeit geht es ganz viel darum: Spaß mit seinen Freunden zu haben.

Maria Montessori

Die Montessori-Pädagogik wurde von der italienischen Ärztin Dr. Maria Montessori in intensiver Beschäftigung mit Kindern entwickelt. Sie nimmt auf die sensiblen Phasen des Kindes Rücksicht, und gibt ihm Zeit und Raum um sich nach seiner inneren Uhr zu entwickeln. Es ist eine Pädagogik, die den Forscherdrang des Kindes fördert und individuelles Lernen ermöglicht.


In einer respekt- und liebevollen Umgebung können Kinder Vertrauen zu Kindern, Erwachsenen und sich selbst entwickeln.

In dieser vorbereiteten Umgebung lernen Kinder „Vom Greifen und Begreifen". Durch das Tun „begreifen“ Kinder und können sich später davon ein Vorstellung machen. So  lernt das Kind abstrakt zu denken.

„Man könnte sagen, dass das Kind in all seinen Übungen spielt. Aber durch diese Spiele erlangt es Fähigkeiten und Kräfte,

die es zu seiner Bildung und Entwicklung benötigt.“ Maria Montessori

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"Das Kind ist nicht ein leeres Gefäß, das wir mit unserem Wissen angefüllt haben und das uns so alles verdankt. Nein, das Kind ist der Baumeister des Menschen, und es gibt niemanden, der nicht von dem Kind, das es selbst einmal war, gebildet wurde ... Das Kind formt von sich aus den zukünftigen Menschen, in dem es seine Umwelt absorbiert"  Maria Montessori

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